BE POLITICS 29 BELG PITA
From: "Olivier Hess" (nospam_olivier.hess@no-spam)
Subject: Belg. Pita
Date: Sun, 29 Jun 2003 23:54:22 +0200


http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}


Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung aller Parteien.
Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum kotzen... Am Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.

Eupener Land
Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,... gutgeheißen Schlachthof kann durchstarten
Eupen
Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist geebnet.
Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat am Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen Betrieb regelt.

Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux (PFF), selbst Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von 43
Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen, die die Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange Transportwege erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung selbst bestimmen.

»Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache gekommen -
oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf die bisher stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des Schächtens als Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP wendete mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit dennoch keine Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit verabschieden werde.

Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen nur am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die Stimmenthaltung seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt, die Kontrollen bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den Schlachthofbetreiber mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal belogen hat, ist in Zukunft dagegen nicht immun...«

Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren Einhaltung die Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen Sie den Betrieb erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit Verweis darauf, dass stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung möglich seien.

Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun geklärt,
rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das Abstimmungsverhalten seiner Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren Frage von Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär seine Miete regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der weiterhin für die Stadt anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo begrüßte Freddy Mockel,
dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe betreffend die Einhaltung der Gesetzgebung.
-- www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP

From: "William" (williamtubes@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 12:32:29 +0200

"Olivier Hess" <nospam_olivier.hess@no-spam> schreef in bericht news:3eff600e$0$1041$ba620e4c@no-spam >
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}

>
> Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung aller > Parteien.
> Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum kotzen... Am > Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.
>
> Eupener Land >
> Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,... gutgeheißen > Schlachthof kann durchstarten >
> Eupen >
> Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist geebnet.
> Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat am > Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und > Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen Betrieb regelt.
>
> Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux (PFF), selbst > Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von 43
> Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen, die die > Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange Transportwege > erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung selbst > bestimmen.
>
> »Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache gekommen -
> oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf die bisher > stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des Schächtens als > Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte > Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP wendete > mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit dennoch keine > Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit > verabschieden werde.
>
> Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen nur > am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die Stimmenthaltung > seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt, die Kontrollen > bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den Schlachthofbetreiber > mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal belogen hat, ist in > Zukunft dagegen nicht immun...«
>
> Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die > Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren Einhaltung die > Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen Sie den Betrieb > erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit Verweis darauf, dass > stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung möglich > seien.
>
> Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht > vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun geklärt,
> rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das Abstimmungsverhalten seiner > Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren Frage von > Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär seine Miete > regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der weiterhin für die Stadt > anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo begrüßte Freddy Mockel,
> dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe betreffend die > Einhaltung der Gesetzgebung.
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>
>


From: "Bernard Heyen" (bernardheyen@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 13:28:34 +0200

"William" <williamtubes@no-spam> schrieb im Newsbeitrag news:3f0011d1$0$1051$ba620e4c@no-spam >
> "Olivier Hess" <nospam_olivier.hess@no-spam> schreef in bericht > news:3eff600e$0$1041$ba620e4c@no-spam > >
>
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}

> >
> > Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung aller > > Parteien.
> > Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum kotzen...
Am > > Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.

William hatte ja nicht viel zu sagen...;-)

Jetzt zum Schlachthof. Die Marokkaner in Ostbelgien versuchen seit sehr langer Zeit, den alten Eupener Schlachthof (übrigens ganz in der Nähe vom Krankenhaus, ups!) wiederzubeleben. Bedingung war jedoch, schächten zu dürfen. Früher haben sie das zu Hause getan. Die Stadtoberen haben sich immer gewehrt.

Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor Ort haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".

Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht nur geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.

Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es in Deutschland passiert.

B.

> >
> > Eupener Land > >
> > Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,... gutgeheißen > > Schlachthof kann durchstarten > >
> > Eupen > >
> > Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist geebnet.
> > Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat am > > Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und > > Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen Betrieb regelt.
> >
> > Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux (PFF), selbst > > Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von 43
> > Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen, die die > > Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange Transportwege > > erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung selbst > > bestimmen.
> >
> > »Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache gekommen -
> > oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf die bisher > > stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des Schächtens > als > > Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte > > Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP wendete > > mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit dennoch > keine > > Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit > > verabschieden werde.
> >
> > Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen nur > > am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die Stimmenthaltung > > seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt, die Kontrollen > > bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den > Schlachthofbetreiber > > mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal belogen hat, ist in > > Zukunft dagegen nicht immun...«
> >
> > Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die > > Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren Einhaltung die > > Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen Sie den Betrieb > > erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit Verweis darauf,
dass > > stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung möglich > > seien.
> >
> > Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht > > vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun geklärt,
> > rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das Abstimmungsverhalten seiner > > Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren Frage von > > Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär seine Miete > > regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der weiterhin für die Stadt > > anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo begrüßte Freddy Mockel,
> > dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe betreffend die > > Einhaltung der Gesetzgebung.
> > -- > > www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ > > www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP > >

>
>


From: "Chris Leick" (cerberus_99_99@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 13:52:43 +0200

"Bernard Heyen" wrote [...]
>
>
> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor Ort > haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
>
> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht nur > geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>
Nur wegen wirtschaftlicher Interessen werden mal wieder Prinzipien ( hier Tierschutz ) geopfert: Schlicht zum Kotzen.

> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines > Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es in > Deutschland passiert.
>
Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird findest Du's ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze abschafft. Sollte man Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl erlauben? ( Wird in Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen gemacht.)

Chris

From: "Chris Leick" (cerberus_99_99@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 16:18:49 +0200

"Bernard Heyen"
[...]
>
> Geh mal in einem Betrieb, wo Geflügel geschlachtet wird. Ich schwöre dir,
du > wirst nie wieder Geflügel essen.
>
> Schau dir mal die Tiertransporte an, wenn du mal wieder auf der Autobahn > bist. Dir wird übel.
>
> Geh nach Frankreich, schau dir mal so 'ne Gänsefarm an. Alles ganz legal.
>
ACK Deshalb kaufe ich meine Rindviecher beim Bauern im Nachbarort. Dort kann ich mir ansehen wie diese leben und sterben. Von Gänseleberpastete u.ä lasse ich aus o.a. Gründen die Finger.
> >
> > > Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines > > > Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es in > > > Deutschland passiert.
> > >
> > Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird findest Du's > > ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze abschafft. Sollte man > > Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl erlauben? ( Wird in > > Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen gemacht.)
>
> Es ist verlogen, wenn Riten verboten werden, aber trotzdem toleriert werden.

Genau das ist das Problem. Man verbietet's - und ahndet den Gesetzesverstoss nicht. Solche Gesetze sind Makulatur. Schlimm, wenn es Gesetze im Tierschutz sind.
> Es ist audrücklich in D verboten zu schächten, trotzdem machen es die > Muslime - und es wird toleriert. Ich kenne die Situation in "Ostbelgistan",
> ich bin da aufgewachsen. Ich weiß, daß dies gemacht wird.
>
> Ach - so viel ich weiß, ist schächten in Belgien nicht verboten.
>
Dann wird es Zeit es zu verbieten.

Chris

From: "Olivier Hess" (nospam_olivier.hess@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 22:51:22 +0200

Bernard Heyen wrote:
> Jetzt zum Schlachthof. Die Marokkaner in Ostbelgien versuchen seit > sehr > langer Zeit, den alten Eupener Schlachthof (übrigens ganz in der Nähe > vom > Krankenhaus, ups!) wiederzubeleben. Bedingung war jedoch, schächten zu > dürfen. Früher haben sie das zu Hause getan. Die Stadtoberen haben > sich > immer gewehrt.
>
> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor > Ort > haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
>
> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht > nur > geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>
> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines > Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es in > Deutschland passiert.

Was für eine Aussage! Typisch belgisch "laisser faire": Es wird ja doch getan. Polizei brauchen wir nicht, wir trinken uns einen an. Belgien braucht keine Autorität, es hat ja strenge Nachbarländer.


From: "Olivier Hess" (nospam_olivier.hess@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 22:53:11 +0200

Chris Leick wrote:
> "Bernard Heyen" wrote > [...]
>>
>>
>> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor >> Ort haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
>>
>> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht >> nur geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>>
> Nur wegen wirtschaftlicher Interessen werden mal wieder Prinzipien (
> hier Tierschutz ) geopfert: Schlicht zum Kotzen.
>
>> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines >> Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es in >> Deutschland passiert.
>>
> Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird findest > Du's ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze abschafft.
> Sollte man Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl erlauben? (
> Wird in Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen gemacht.)
>
> Chris
Ein Belgier ist immer ein Arschkriecher und Schöndenker. Aber man hat eine Entschuldigung: Wir sind ein kleines Land, bon & con (gutmütig & dumm)...
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From: "Olivier Hess" (nospam_olivier.hess@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 22:54:56 +0200

Bernard Heyen wrote:
> "Chris Leick" <cerberus_99_99@no-spam> schrieb im Newsbeitrag > news:3f0024e1_2@no-spam >> "Bernard Heyen" wrote >> [...]
>>>
>>>
>>> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte >>> vor Ort haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
>>>
>>> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort >>> nicht nur geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>>>
>> Nur wegen wirtschaftlicher Interessen werden mal wieder Prinzipien (
>> hier Tierschutz ) geopfert: Schlicht zum Kotzen.
>
> Geh mal in einem Betrieb, wo Geflügel geschlachtet wird. Ich schwöre > dir, du wirst nie wieder Geflügel essen.
>
> Schau dir mal die Tiertransporte an, wenn du mal wieder auf der > Autobahn bist. Dir wird übel.
>
> Geh nach Frankreich, schau dir mal so 'ne Gänsefarm an. Alles ganz > legal.
>
>>
>>> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines >>> Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es in >>> Deutschland passiert.
>>>
>> Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird >> findest Du's ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze >> abschafft. Sollte man Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl >> erlauben? ( Wird in Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen >> gemacht.)
>
> Es ist verlogen, wenn Riten verboten werden, aber trotzdem toleriert > werden. Es ist audrücklich in D verboten zu schächten, trotzdem > machen es die Muslime - und es wird toleriert. Ich kenne die > Situation in "Ostbelgistan", ich bin da aufgewachsen. Ich weiß, daß
> dies gemacht wird.
>
> Ach - so viel ich weiß, ist schächten in Belgien nicht verboten.

Ja? Es ist doch nichts und alles verboten hier.
"Es macht ja doch keinen Sinn, werfen wir die Flinte einfach ins Korn". Und machen uns dann über die Moralapostel lustig.
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From: "Olivier Hess" (nospam_olivier.hess@no-spam)
Subject: Re: Belg. Pita
Date: Mon, 30 Jun 2003 22:56:49 +0200

Chris Leick wrote:

>> Ach - so viel ich weiß, ist schächten in Belgien nicht verboten.
>>
> Dann wird es Zeit es zu verbieten.

In Belgien ist es verboten zu verbieten. Und wenn ein Dutroux die Kinder vögelt und umbringt, dann gibt es komische weisse Märsche und keinen Prozess.
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